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Was sind die schlimmsten 9 Fehler in einem Vorstellungsgespräch?

Veröffentlicht am 29.12.2022 von Marcel Penn, Marketing- und Verkaufsleiter Classifieds - Bildquelle: Getty Images
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Sie sind im Bewerbungsprozess weit gekommen und stehen vor der letzten Hürde, dem Vorstellungsgespräch. Um gegenüber anderen Bewerbern zu punkten und letztendlich den ersehnten Job zu bekommen, kommt es auf eine gute Vorbereitung an und darauf, Fehler im Bewerbungsgespräch zu vermeiden. Welche zu den 9 schlimmsten Fehlern im Jobinterview gehören - hier eine Übersicht.
  1. Beim Vorstellungsgespräch geht es darum, sich selbst zu präsentieren und einen möglichst guten Eindruck zu machen. Das funktioniert jedoch nicht mit Prahlereien in Bezug auf die eigene Persönlichkeit und die fachliche Kompetenz, sondern durch ein gepflegtes Äusseres, beste Manieren, ein authentisches und souveränes Auftreten sowie sachliche Äusserungen.
     
  2. Sobald Ihnen eine Frage gestellt wird, sollten Sie nicht in einen langen Monolog verfallen. Selbstbewusstsein ist gut und wichtig. Es ist jedoch nicht zu verwechseln mit übertriebener Gesprächigkeit.
     
  3. Auch eine überzogene Ichbezogenheit gehört zu den Fehlern im Vorstellungsgespräch. Natürlich ist es wichtig, dass Sie sich und Ihre Fähigkeiten präsentieren. Das sollten Sie jedoch unter dem Aspekt kommunizieren, welchen Nutzen Sie für das Unternehmen haben, und wie es von Ihren Fähigkeiten profitieren kann.
     
  4. Ein Vorstellungsgespräch lässt sich trainieren, zum Beispiel mit Ratgeberartikeln offline und online. Das sollte Sie jedoch nicht dazu verführen, Standardantworten auswendig zu lernen und im Vorstellungsgespräch zu repetieren. Jeder Personaler merkt das und wird fehlende Authentizität und passives Handeln negativ bewerten.
     
  5. Negativ ist, wenn Sie Ihre eigenen Bewerbungsunterlagen nicht kennen oder es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. Ein Beispiel ist, wenn Sie auf eine Station in Ihrem Berufsleben angesprochen werden, die Sie im Zusammenhang mit einem Projekt sehr hervorgehoben haben, dazu jedoch keine näheren Angaben machen können. Oder wenn Sie Sprachkenntnisse angeben, die tatsächlich nicht vorhanden sind und Sie deshalb auffliegen, weil Sie der Personaler plötzlich in dieser Sprache anspricht.
     
  6. Mangelndes Wissen über das Unternehmen und seine Produkte oder Dienstleistungen ist ebenfalls ein Fehler, der sich negativ im Jobinterview auswirkt. Personaler merken das daran, dass Sie auf entsprechende Fragen nicht antworten können oder am Ende des Gesprächs keine Fragen stellen.
     
  7. Werden Sie im Vorstellungsgespräch nach Ihren Vorstellungen bezüglich des Gehalts gefragt, sollten Sie keine überzogenen Forderungen stellen. Denn die wirken abschreckend, sodass Sie damit Ihre Chance auf den Job verspielen. Finden Sie stattdessen vorab Ihren Marktwert heraus, indem Sie das Gehalt vergleichbarer Jobs in derselben Region vergleichen.
     
  8. Während des Vorstellungsgesprächs beantworten Sie Fragen. Umgekehrt erhalten Sie - meistens am Schluss des Gespräches - die Gelegenheit, Fragen zum Arbeitgeber und zum jeweiligen Job zu stellen. Wer diese Chance nicht nutzt, gilt als desinteressiert und schlecht vorbereitet und ist aus dem Rennen.
     
  9. Nicht nur der erste, sondern auch der letzte Eindruck beim Vorstellungsgespräch zählt. Während es zu Beginn und während des Gesprächs auch auf Mimik, Gestik, Sprache und Optik ankommt, hinterlassen viele Bewerber am Ende einen negativen letzten Eindruck. Denn die meisten verlassen den Raum, ohne sich für das freundliche Gespräch zu bedanken. Dieser Dank ist ein Zeichen von Wertschätzung und aufrichtigem Interesse und bleibt im Gedächtnis des Arbeitgebers haften.