37 Artikel für deine Suche.

Neuer Job: Was muss ich in den ersten 100 Tagen beachten?

Veröffentlicht am 07.07.2022 von Marcel Penn, Marketing- und Verkaufsleiter Classifieds - Bildquelle: Getty Images
in-den-ersten-100-tagen-beachten
Sie haben es geschafft und einen neuen Job! Das Bewerbungsprozedere haben Sie gemeistert, doch
nun wartet bereits die nächste Herausforderung auf Sie! Nicht immer wird ein neuer Mitarbeiter bejubelt. Umso wichtiger ist es, in den ersten 100 Tagen einige grundsätzliche Dinge zu beachten. Worauf es ankommt wir haben die wichtigsten Regeln für Sie zusammengefasst.
Die wichtigsten 6 Regeln für die ersten 100 Tage
Sie freuen sich über Ihren neuen Job, sind hoch motiviert und mit viel Fachwissen ausgestattet. Das
ist eine hervorragende Basis für einen Neustart im Job. Machen Sie sich jedoch bewusst, dass es auch Dinge gibt, die Ihnen zu Beginn fehlen. Dazu gehören zum Beispiel Kenntnisse über betriebliche Abläufe, über die Unternehmenskultur sowie darüber, wie Kollegen und Vorgesetzte ticken. Das sind wesentliche Puzzleteile, die Sie erst erkunden sollten, weshalb zunächst Zurückhaltung gefragt ist. Die ersten 100 Tage im neuen Job meistern Sie erfolgreich, wenn Sie diese 6 Regeln beachten.
  1. Zeigen Sie sich motiviert und interessiert, aber erdrücken Sie Ihre Kollegen und Vorgesetzte nicht mit Übereifer oder offenkundigem Anbiedern. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf Ihre Aufgaben. Fragen Sie, wenn Sie nicht weiter wissen, um Fehler zu vermeiden. Allmählich werden Sie die Unternehmenskultur, die Stimmung in Ihrem Team und die Arbeitsabläufe kennenlernen, sodass Sie an Sicherheit gewinnen.
     
  2. Eignen Sie sich möglichst schnell Insider-Wissen an, indem Sie sich so umfassend wie möglich über das Unternehmen informieren. Nutzen Sie zum Beispiel für die Informationsbeschaffung das Internet, das Intranet, Mitarbeiter-Zeitschriften und gegebenenfalls Presseartikel in der Tagesoder Fachpresse.
     
  3. Die Kaffee- und Mittagspause bieten sich an, um Kollegen näher kennenzulernen. Ergeben sich Kontakte zu Kollegen aus anderen Abteilungen, können Sie innerhalb des Unternehmens ein Netzwerk aufbauen.
     
  4. Nutzen Sie alle Lernmöglichkeiten und Chancen, die sich Ihnen bieten, um sich schnell einzuarbeiten. Dazu gehört, dass Sie sich Notizen machen, wenn Ihnen Arbeitsabläufe erklärt oder Fragen ausführlicher beantwortet werden. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie die Notizen digital oder handschriftlich aufarbeiten.
     
  5. Punkten Sie mit respektvollem Interesse, indem Sie sich offen gegenüber neuen Aufgaben zeigen. Gegenteil davon ist ein schüchternes und zurückhaltendes Auftreten, das den Umgang mit Ihnen erschwert. Gleiches gilt für Besserwisserei, mit der Sie Kollegen und Vorgesetzte vor den Kopf stossen.
     
  6. Bemühen Sie sich von Anbeginn, fortwährend gute Arbeit zu leisten. Dazu gehört auch, dass Sie in der Lage sind, Kritik nicht persönlich zu nehmen, sondern als Chance zu begreifen. Denken Sie daran, dass Sie aus jedem Fehler lernen. Haben Sie einen Fehler gemacht, den ein Kollege ausbaden muss, dann gestehen Sie diesen offen ein und entschuldigen sich dafür. Dadurch erweisen Sie sich als kollegial, vertrauenswürdig und auch als sympathisch.

Abschliessend ist festzuhalten, dass Sie zunächst beim Sie bleiben sollten. Natürlich ist das auch
abhängig von den jeweiligen Betriebssitten. Dennoch ist es sinnvoll, zunächst Distanz zu wahren
bis Sie wissen, wer mit wem gut kann und wem Sie vertrauen können. Gleiches gilt für private
Themen, die gerade in der Anfangsphase am Arbeitsplatz nichts zu suchen haben.