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Passives Einkommen: Was ist das und wie funktioniert es?

Veröffentlicht am 05.10.2023 von Marcel Penn, Marketing- und Verkaufsleiter Classifieds - Bildquelle: Getty Images
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Finanzielle Unabhängigkeit, mehr Freizeit und Flexibilität: Viele Menschen träumen davon, weniger zu arbeiten, aber dennoch Geld zu verdienen. Passives Einkommen kann diesen Traum theoretisch möglich machen. Im Folgenden erfahren Sie, welche passiven Einkommensquellen es gibt und welche Vor- und Nachteile damit verbunden sind.
Was ist passives Einkommen und wie generiere ich es?

Passives Einkommen bezeichnet Einkommen, das keinen oder nur einen geringen aktiven
Arbeitsaufwanderfordert. Theoretisch generiert es sich also von selbst. Um derartige Einkünfte zu erzielen, ist jedoch eine Vorleistung notwendig.

In den meisten Fällen ist dies mit dem Eingehen von Risiken, jeder Menge Mut und insbesondere zu Beginn mit einem gewissen Arbeitsaufwand verbunden. Die Möglichkeiten passiver Einkommensquellen sind vielseitig und umfassen insbesondere Investitionen oder den Aufbau von Geschäftsmodellen.

Es gibt zahlreiche verschiedene Optionen, um mittels Investitionen passives Einkommen zu generieren. Fonds, Dividendenaktien und Staats- oder Unternehmensanleihen ermöglichen eine regelmässige Auszahlung des Gewinns, beziehungsweise der Zinsen. Über Lending-Plattformen können sogenannte Peer-to-Peer-Kredite, also Kredite an Einzelpersonen oder Unternehmen, monatliche Zinseinnahmen erzielt werden.

Daneben stellt die Investition in Immobilien und deren Vermietung eine besonders populäre Möglichkeit zur Generierung passiven Einkommens dar. Immobilien-Crowdinvesting-Plattformen ermöglichen sogar, sich mit anderen Investoren zusammenzuschliessen und gemeinsam in Wohnungen oder Häuser zu investieren.

Auch ohne Startkapital ist es möglich, passives Einkommen zu generieren. Eine populäre Methode
stellt das Dropshipping dar: Hierbei wird die Ware direkt vom Lieferanten an den Kunden geliefert,
wodurch auf die Betreiber des Shops nur ein Minimum an Arbeitsaufwand zukommt. Zudem kann über den Verkauf von E-Books, das Erstellen von Online-Kursen, die Entwicklung von Software oder das Betreiben von Blogs oder Social-Media-Kanälen passives Einkommen generiert werden.

All diese Optionen sind jedoch, zumindest zu Beginn, mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden. Zudem erfordern sie in den meisten Fällen die notwendigen Fachkenntnisse, kreative Ideen und das nötige Durchsetzungsvermögen.

Vor- und Nachteile von passivem Einkommen

Passives Einkommen geht mit mehreren eindeutigen Vorteilen einher. Durch das Schaffen von
zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten wird die Abhängigkeit von einem Arbeitgeber und einem
geregelten Job reduziert. Bei ausreichenden Einnahmen ist es sogar möglich, finanzielle Unabhängigkeit und damit ein höheres Mass an zeitlicher und räumlicher Flexibilität zu erreichen. Zudem bieten viele passive Einkommensquellen den Vorteil, dass sie sich im Laufe der Zeit beliebig ausbauen lassen können.

Obwohl passives Einkommen theoretisch ohne aktives Zutun erzielt wird, sieht die Realität meist
anders aus. Insbesondere in der Anfangsphase erfordern die meisten Einkommensquellen einen hohen Zeit- und Energieaufwand. Daneben erfordern sie auch im Folgenden regelmässige Überwachung und Wartung.

Alle Investitionen, egal ob in Aktien oder Immobilien, sind zudem mit einem gewissen Risiko
verbunden: Da Anlagen an Wert verlieren können, sind nicht alle Anlageversuche automatisch auch erfolgreich. Zudem kann es eine Weile dauern, bis sich eine Investition auszahlt und nennenswerte Renditen erzielt werden.